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Ventilkeilkontrolle

Anwendungstechnischer Bericht

Montagekontrolle von Ventilkeilen im Automobilbau

Die Problemstellung

Bei der automatischen Montage von Motorblöcken muss nach dem Einsetzen der Ventilkeile überprüft werden, ob die Keile vorhanden sind, und ob die Fehlmontage eines oder beider Keile vorlag. Das bisherige Verfahren des mechanischen Abtastens der automatisch montierten Keile galt es zu ersetzen. Die berührende Prüfung erforderte einen momentanen Stillstand des Montagebandes, was wiederum eine Verlängerung des Montagetaktes bedeutete. Für die Realisierung kamen nur berührungslos arbeitende Verfahren in Frage, um das Transportsystem nicht unnötig anhalten zu müssen.

Kontinuierliche Montagekontrolle von Ventilkeilen

Die Lösung

Nach dem Lichtschnittverfahren erfolgt die Abbildung eines Linienlasers auf die Ventilkeile und -teller. In Reflexion detektieren mehrere TV-Kameras ein dreidimensionales Abbild der Montagesituation getrennt für Einlass- und Auslassventile. Bei Fehlmontagen oder auch ganz fehlenden Keilen ändert sich das "Treppenmuster" der Szene signifikant und führt zum Ausschleusen des Motorblocks aus der Automatiklinie, der manuellen Nachmontage, und der erneuten Einschleusung vor der Videokontrolle. Wenn nun alle Keile als richtig montiert erkannt werden, gelangt der Motorblock in die nächsten Assemblierungsstationen.

Videobild "In Ordnung"

Montage I.O.

Videobild "fehlerhaft"

Montage N.I.O.

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2 Kameras und 2 Laser zur Kontrolle von Ventilkeilen in Motorblöcken